Haiangriffe auf Surfer – Was du wissen solltest

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Haie gibt es seit ca. 350 Millionen Jahren – damit sind sie das erfolgreichste Raubtier aller Zeiten. Zum Glück sind Haiangriffe auf Surfer selten. Je nachdem wo du surfen gehst, ist das Risiko allerdings gar nicht so gering, wie du vielleicht denkst.

Zwei Beispiele, wo deine Angst vor Haien im Lineup nicht ganz unberechtigt ist: 

  1. In Western Australia ist das Risiko im Winter/Frühling beim Surfen bei einem Haiangriff zu sterben dreimal so hoch, wie beim Fahrradfahren einen schweren Unfall zu haben (1). Daher unterstützt die Regierung von Western Australia sogar die Bürger beim Kauf eines speziellen Hai-Abwehr-Systems. Was es mit diesem Hai-Abwehr-System genau auf sich hat, erfährst du weiter unten.
  2. Auf der kleinen französischen Insel La Reunion, einem echten Surfer-Paradies, gab es zwischen den Jahren 2006 und 2020 ganze 10 tödliche Haiangriffe. Laut einer Studie kommt es auf La Reunion alle 24 000 Surfstunden zu einem Haiangriff (2). Das heißt wenn tausend Surfer 24 Stunden surfen, wird einer von ihnen von einem Hai angegriffen. Die Folge: Schwimmen und Surfen ist seit 2017 fast überall auf der Insel streng verboten. Und trotz Surfverbot gab es weitere Todefälle.

Obwohl diese Zahlen furchteinflößend sind, sollten wir Haie nicht als bösartige Killer abstempeln.  

Schließlich dringen wir Surfer in den natürlichen Lebensraum der Haie ein. Viele Studien zeigen außerdem, dass Haie uns nicht einmal als Beute sehen. Statt Haiangriff wäre daher Haiunfall der richtige Ausdruck für die seltenen Zwischenfälle.

„Sharky“ Surfspot auf Neuseelands Südinsel.

Warum greifen Haie Surfer an?

Wir wissen also, dass Haie Menschen nicht als Beute sehen. Die allseits bekannte Theorie, dass Haie Surfer mit Robben verwechseln, scheint nach aktueller Studienlage ebenfalls nicht zuzutreffen (3). Warum kommt es dennoch immer wieder zu blutigen Zusammenstößen?

Haie stehen ganz oben in der Nahrungskette und haben daher vor nichts und niemandem Angst. Die wahrscheinlichste Erklärung für Haiangriffe auf Surfer ist, dass Haie neugierig sind und das komische Etwas an der Wasseroberfläche (Dich!) auskundschaften wollen. Leider machen sie das mit ihren messerscharfen Zähnen. Neugierde würde auch erklären, warum gerade jüngere Haie häufig Surfer angreifen. 

Es gibt zwei besonders häufige Arten von Haiangriffen auf Surfer: 

Am häufigsten sind sogenannte Hit-and-Run Angriffe. Dabei kommt es zu einem einzelnen Biss und der Hai wird meist nur kurz oder gar nicht gesehen. 

Bei weißen Haien und Bullenhaien werden außerdem sogenannte Bump-and-Bite Angriffe beobachtet. Dabei umkreist der Hai den Surfer und stößt ihn an, bevor er zubeißt und danach meist wegschwimmt.

Haiangriff auf Robbe in Südafrika. Haie greifen Surfer nicht aus Jagdtrieb an.
Jagdverhalten wie hier auf Robben in Südafrika wird bei Haiangriffen auf Surfer nur in Ausnahmefällen beobachtet.

Welche Haie greifen Surfer an?

Theoretisch können viele Hai Arten für Haiangriffe verantwortlich sein. So sind dem wenig bekannten ozeanischen Weißspitzenhai wohl tausende Schiffsbrüchige während der Weltkriege zum Opfer gefallen. Weil er jedoch im offenen Ozean zu finden ist, wirst du als Surfer eher nicht mit ihm zusammenstoßen – außerdem ist diese Art mittlerweile leider vom Aussterben bedroht.

Als Surfer solltest du drei Hai Arten kennen: den großen weißen Hai, den Tigerhai und den Bullenhai. 

Denn diese drei Arten sind für fast alle schweren Haiangriffe auf Surfer verantwortlich. In den folgenden Abschnitten erfährst du etwas mehr über diese Hai Arten.

Großer weißer Hai

Weiße Haie werden durchschnittlich vier Meter lang und können eine Maximallänge von sieben Metern erreichen. Sie sind besonders häufig in gemäßigten Klimazonen anzutreffen und jagen auch in Küstennähe in flachem Wasser von weniger als fünf Metern Tiefe. Im Prinzip kannst du jedoch fast überall auf der Welt auf weiße Haie treffen. 

Weiße Haie sind neugierig und beobachten oft menschliche Aktivitäten und Boote. Sie können sehr schnell schwimmen und ihren muskulösen Körper bei der Jagd vollständig aus dem Wasser katapultieren. Ihre Nahrung besteht je nach Region zum Großteil aus Fischen und Meeressäugern.

Weiße Haie sind für die meisten tödlichen Haiangriffe auf Surfer verantwortlich. Die häufigsten Haiangriffe auf Surfer durch weiße Haie finden in Kalifornien, Südafrika, im südlichen Australien sowie in Japan statt.

Tigerhai

Tigerhaie sind etwas schlanker als weiße Haie, werden allerdings fast genauso lang. Sie kommen vornehmlich in tropischen und subtropischen Gewässern vor. 

Gerade die jüngeren Tigerhaie leben und jagen in Ufernähe im flachen Wasser. Tigerhaie sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie sind bei ihrer Beutewahl nicht sehr wählerisch und in den Mägen von Tigerhaien wurden schon Autoreifen gefunden. Da sie ihre Beute gerne im Ganzen verschlingen, sind die Verletzungen durch Tigerhaie oft besonders schwer.

Tigerhaie sind für die zweitmeisten tödlichen Haiangriffe auf Surfer verantwortlich. Die Profisurferin Bethany Hamilton hatte Glück im Unglück und verlor „nur“ ihren Arm bei einem Angriff durch einen Tigerhai.

Tigerhaie sind für die zweitmeisten Haiangriffe auf Surfer verantwortlich.
Tigerhaie jagen vor allem nachts und während der Dämmerung in flachem Wasser.

Bullenhai

Bullenhaie sind große, kräftige Haie. Sie werden durchschnittlich zwei bis drei Meter lang, sind also kleiner als weiße Haie und Tigerhaie. Ihre Besonderheit: Sie können auch im Süßwasser überleben und treiben sich gerne im Bereich von Flussmündungen herum. Berühmt sind die Süßwasserhaie im Lake Nicaragua und im afrikanischen Sambesi-Fluss. 

Bullenhaie bevorzugen warmes, trübes Wasser und halten sich in sehr flachem Wasser auf. Da sie außerdem ein territoriales Verhalten an den Tag legen, kommt es häufig zu Zwischenfällen mit Menschen. Es wird vermutet, dass Bullenhaie für einige Haiangriffe auf Menschen verantwortlich sind, die anderen Hai Arten zugeschrieben wurden. 

Bullenhaie sind offiziell für die drittmeisten tödlichen Haiangriffe auf Surfer verantwortlich.

Wo gibt es besonders viele Haiangriffe auf Surfer?

Den ersten Platz auf der Liste der häufigsten Haiangriffe nimmt der Strandort New Smyrna Beach in Florida ein. Doch die Verletzungen sind hier überschaubar, da es sich meist um kleinere Haie handelt. 

Die Hotspots für schwere und tödliche Haiangriffe auf Surfer sind Australien (Western Australia, South Australia und in letzter Zeit immer häufiger New South Wales), La Reunion im Indischen Ozean, Südafrika, Kalifornien und Hawaii. Wenn du dich über das Hai Risiko eines Surf Ziels informieren möchtest, schau dir doch die interaktive Shark Attack Map an.

Bei der Interpretation der Karte solltest du immer daran denken, dass Haiangriffe in weniger entwickelten Ländern nicht immer gemeldet werden. Außerdem gibt es sehr haireiche Küstenregionen, in denen wegen des Wetters einfach viel weniger gesurft wird. Die Südinsel Neuseelands ist sehr „sharky“, aber es gibt viel weniger Surfer als in New South Wales – deshalb ist die Anzahl der Haiangriffe schlecht vergleichbar. 

Was kannst du gegen einen Haiangriff tun? 

Beim Surfen besteht stets das kleine Risiko einem Hai zu begegnen.

Generell gilt: mit Surfbuddies zu surfen ist immer sicherer als alleine. Das gilt auch für die Wahrscheinlichkeit eines Haiangriffs. Denn Haie sind scheuer, wenn sie einer Gruppe begegnen.

Surfspots in der Nähe von Kelpwäldern sind auch bei Haien beliebt.

Außerdem gibt bestimmte Situationen, in denen du besonders aufmerksam sein solltest:

  • Im Morgengrauen und in der Dämmerung sind besonders viele Haie aktiv
  • Springende Fische und jagende Meeresvögel sind ein Hinweis auf Haiaktivität
  • Surfspots im Bereich von Flussmündungen, Abflussrohren oder Kelpwäldern werden häufig von Haien besucht 
  • Tote Tiere im Lineup locken mit großer Sicherheit Haie an
  • Robben- oder Seelöwenkolonien ziehen Haie magisch an

Dieses Video von Albey Layer beim Surfen in Neuseeland zeigt dir einen weiteren Grund, warum du Seelöwenkolonien als Surfer eher meiden solltest.

Was tun, wenn du einen Hai siehst?

Wenn du einen großen Hai siehst, solltest du dich laut Hai-Experten senkrecht im Wasser positionieren. Halt dich mit einer Hand am Brett fest und dreh dich mit langsamen Armbewegungen immer in Richtung Hai – so kannst du den Hai abwehren. Sobald der Hai nicht mehr zu sehen ist, leg dich aufs Brett und paddel mit ruhigen Armzügen zurück zum Ufer. Beim Paddeln solltest du die Beine nicht im Wasser hängen lassen.

Wie solltest du dich bei einen Haiangriff verhalten?

Kurz vor dem Zubeißen drehen weiße Haie ihre Augen nach innen. Das zeigt: selbst der gefürchtetste Fisch der Meere hat keine Lust sich zu verletzen. 

Dementsprechend solltest du auch reagieren und den Hai mit deinem Board oder durch harte Schläge und Tritte von dir fernhalten. Bei entschlossener Gegenwehr drehen die meisten Haie schnell ab.

Wie Mick Fanning bei dem berühmten Haiangriff während seines Heats in J-Bay einen Hai abwehrt, kannst du dir in diesem Video noch einmal anschauen. 

Was solltest du nach einem Haiangriff tun?

Hilf dem Betroffenen so schnell wie möglich ans Ufer. Keine Angst: Helfer werden so gut wie nie selbst angegriffen.

Am Strand sollte der Betroffene auf den Rücken gelegt und die verletzten Körperteile über Herzhöhe gehalten werden. Hilfe rufen!

Wundversorgung

Auf alle blutenden Wunden sollte direkter Druck ausgeübt werden. Dafür sollte ein Handtuch oder ein T-Shirt auf die Wunde gelegt und mit dem Handballen fest auf die Blutungsquelle gedrückt werden. Wenn die Wunde zu groß dafür ist, sollte ein Druckverband aus einem zusammengefalteten Handtuch und einer Leash angelegt werden. Selbst spektakulär spritzende Blutungen aus Arterien sind durch direkten Druck über 15 Minuten fast immer in den Griff zu bekommen. Nach der Blutstillung sollte das verletzte Körperteil ruhiggestellt und hochgelegt werden.

Freiliegende innere Organe sollten mit einem sauberen, feuchten Handtuch abgedeckt werden.

Manche Blutungen lassen sich nicht durch direkten Druck kontrollieren, zum Beispiel Amputationen. Als letzter Ausweg bei einer unstillbaren, lebensbedrohlichen Blutung kann eine Blutsperre angelegt werden. Im Surf Survival Tip (nächster Abschnitt) erfährst du, wie das funktioniert.

Beachte: Auch kleinere Haiverletzungen müssen immer von einem Arzt behandelt werden. Denn Haibisse infizieren sich sehr häufig und fast immer sind Nerven, Blutgefäße oder Sehnen verletzt. Deshalb sind eine professionelle Wundversorgung und die Einnahme von Antibiotika für einige Tage notwendig.

Da Haiangriffe auf Surfer häufig sind, gibt es in Jeffreys Bay ein Shark Bite Kit.
Shark Bite Kit in Jeffreys Bay.

Surf Survival Tipp – Blutsperre anlegen

Eine Blutsperre darf eigentlich nur von darin ausgebildeten Personen angelegt werden. Denn durch die Blutsperre kommt es häufig zu schweren Schäden bis hin zum Verlust der betroffenen Gliedmaße.

Warum glaube ich trotzdem, dass jeder Surfer wissen sollte wie die Anlage einer Blutsperre funktioniert?

Stell dir diese Situation vor: Dein Surfbuddy hat sich so schwer verletzt, dass er an einem abgelegenen Strand verblutet. Ihr versucht eine Druckverband anzubringen. Doch selbst ein richtig guter Druckverband kann die Blutung nicht stoppen. In wenigen Minuten wird er verblutet sein. Jetzt ist die Blutsperre die allerletzte Möglichkeit doch noch das Leben zu retten. Und die Anlage ist vertretbar, selbst wenn dein Buddy dadurch das Bein verliert. Denn Leben geht vor Gliedmaße.

Ursachen für eine solche Blutung können Haiverletzungen, Schiffsschrauben oder – in letzter Zeit immer häufiger – Foils sein.

Das benötigt man für eine Blutsperre:

  1. Einen ca. 7 cm breiten und ca. 90 cm langen Stoffstreifen aus festem Material (Jeans, Bettlaken, Handtuch). Surf-Leash oder Gürtel sind zu schmal und können Nerven und Haut verletzen. Elastisches Material reicht nicht um die Blutung zu stoppen.
  2. Einen harten länglichen Gegenstand, z.B. einen Schraubendreher, eine große Taschenlampe, einen stabilen Stock
  3. Einen zweiten Stoffstreifen, um die Blutsperre zu fixieren

So legt man eine Blutsperre an:

  1. Stoffstreifen einmal min. 5 cm von der Wunde entfernt um Arm oder Bein wickeln. Achtung: Abstand von Gelenken halten.
  2. Einen festen Halbknoten machen (wie der Knoten vor der Schleife beim Schuhe binden)
  3. Den langen, harten Gegenstand mittig auf den Halbknoten legen
  4. Zwei feste gegenläufige Knoten (dürfen sich nicht lösen können!) über dem langen, harten Gegenstand machen
  5. Den langen, harten Gegenstand drehen, bis die Blutung stoppt
  6. Die Blutsperre mit dem zweiten Stoffstreifen o. einer Leash fixieren, damit sich die Blutsperre nicht lösen kann
  7. Unbedingt die Uhrzeit der Anlage notieren (am besten auf dem Patienten!)

Wenn die Blutsperre korrekt angebracht ist, kann sie für zwei bis vier Stunden belassen werden. Wenn der Betroffene bis dann noch nicht in einem OP ist, sollte die Blutsperre vorsichtig geöffnet werden. Sollte es weiterhin unstillbar bluten, sollte sie wieder festgezogen werden – denn Leben geht vor Gliedmaße. Übe das Anlegen einer Blutsperre zu Hause, um im Ernstfall Leben zu retten – natürlich ohne die Blutsperre festzuziehen!

Achtung: Blutsperren können schwere, bleibende Schäden bis zum Verlust der Gliedmaße verursachen. Sie sollten nur angewendet werden, wenn sich eine LEBENSGEFÄHRLICHE Blutung nicht durch direkten Druck mittels Druckverband stoppen lässt.

Improvisierte Blutsperre zur Versorgung einer einer schweren Verletzung bei einem Haiangriff auf Surfer
Improvisierte Blutsperren können Leben retten.

Hai-Abwehr-System für Surfer

Es gibt bisher nur ein Hai-Abwehr-System, das nachweislich Haie von dir fernhalten kann. Die Studienlage für dieses System ist so gut, dass die Regierung des „Shark State“ Western Australia seine Bürger mit einem Rabatt von 200 Dollar zum Kauf motivieren möchte. 

Hier in Esperance, im Süden von Western Australia, häufen sich tödliche Haiangriffe.
Die Regierung versucht mit ungewöhnlichen Methoden gegenzusteuern.

Doch was steckt dahinter? 

Haie haben spezielle elektrosensorische Organe im Bereich des Kopfes, die sogenannten Lorenzinischen Ampullen. Mit diesem Sinnesorgan können sie bioelektrische Felder wahrnehmen, die von Beutetieren ausgehen. Studien konnten zeigen, dass starke elektrische Felder Haie auf Abstand halten können. 

Ocean Guardian FREEDOM+Surf

Das Unternehmen Ocean Guardian hat dieses Prinzip elegant für Surfer umgesetzt: 

Ein wasserdichtes Power Modul wird sicher und unauffällig in einem speziellen Tail Pad verstaut, das in Kooperation mit Ocean and Earth entwickelt wurde. Vom Tail Pad aus verlaufen flache Klebeantennen zur Unterseite des Surfboards. Diese Antennen erzeugen das elektrische Feld. Praktisch ist, dass du nur ein einziges teures Power Modul benötigst. Dieses kannst du zwischen den unterschiedlichen Boards deines Quivers austauschen – so lange alle mit dem speziellen Tail Pad ausgestattet sind. Wenn du in Frankreich oder auf dem Eisbach surfen bist, kannst du statt des Power Moduls einfach den mitgelieferten Schaumstoff Block in das Tail Pad einsetzen.

Das System ist nicht nur praktisch, sondern auch nachweislich wirksam. 

Ich habe mir die Untersuchung von RM Kempster et al (4) genauer für dich angeschaut:

Diese aufwändige Studie untersuchte die Wirkung des Shark Shield auf weiße Haie vor „Seal Island“ in Südafrika. Ein Fischköder wurde mit dem Shark Shield ausgestattet und in das Wasser gehängt.

Wenn der Shark Shield ausgeschaltet war, schwamm in 68 % der Tests ein Hai in die direkte Nähe des Köders und ganze 81% dieser Haie bissen dann auch in den Köder. Wenn der Shark Shield jedoch angeschaltet war, schwamm in gerade einmal 28% der Tests ein Hai in die direkte Nähe des Köders und nur 11% dieser Haie bissen in den Köder. Insgesamt konnte so eine durchschnittliche Verringerung der Interaktion mit dem Köder um 83% nachgewiesen werden. 

Andererseits stellten die Forscher fest, dass die wirksame Reichweite des Shark Shield weniger als zwei Meter ist – ein ungewollter Eingriff in die Natur ist daher unwahrscheinlich. 

In einer anderen Studie von Huveneer et al (5) konnte die Interaktion von weißen Haien mit einem Köder an der Meeresoberfläche durch den Shark Shield sogar um 93% reduziert werden.

Solltest du viel in „sharky“ Gewässern unterwegs sein, kann sich ein Blick auf die Produktseite von Ocean Guardian lohnen.

Surfer in der Morgendämmerung. Zu dieser Zeit sind Haie besonders aktiv und das Risiko für einen Haiangriff auf Surfer ist besonders groß.
Während der Dämmerung sind Haie besonders aktiv.
Bild: Julius Beckers

Quellen

  1. Western Australia coastal shark bites: A risk assessment, P Sprivulis, Australasian Med J
  2. Environmental and anthropogenic factors affecting the increasing occurrence of shark-human interactions around a fast-developing Indian Ocean island, E Lagabrielle et al, Scientific Reports 2018
  3. Do White Shark Bites on Surfers Reflect Their Attack Strategies on Pinnipeds?, E Ritter et al, Journal of Marine Biology 09/2016
  4. How Close is too Close? The Effect of a Non-Lethal Electric Shark Deterrent on White Shark Behaviour, RM Kempster et al, PLOS ONE 07/2016
  5. Response of white sharks exposed to newly developed personal shark deterrents, C Huveneers et al
  6. „ISAF Statistics on Attacking Species of Shark“. Global Shark Attack File. 9 May 2020. Retrieved 9 May 2020

Dieser Beitrag behandelt ein Gesundheitsthema und dient allein der Informationsvermittlung. Er darf nicht zur Selbstdiagnose verwendet werden und ersetzt in keiner Weise die individuelle Diagnose und Therapieempfehlung durch einen Arzt. Bitte beachte auch den Gesundheits- und Rechtshinweis und suche bei Gesundheitsproblemen immer einen Arzt auf.